Für Kuoni: Neue Ferienbilder, wie sie nicht im Buche stehen
Vor einem Jahr startete Wirz Werbung eine neue Kampagne für die Nummer 1 der Schweizer Reisebranche mit dem Ziel, das vorausreisende Unterbewusstsein der Zielpersonen schon vor der Buchung in den Ferien ankommen zu lassen. Vorgabe war und ist es auch wieder für 2007, klassische Ferienbilder für die Umsetzungen zu verwenden. Gar nicht so einfach also, Klischeebilder zu einem Hingucker zu machen. Oder doch? Indem zwei Ferienbilder zu einem zusammengefügt werden, entsteht Irritation und damit ein Stopper-Effekt. Wenn sich beim Betrachten auch gleich das Fernweh verdoppelt, dann haben die Plakate ihren Zweck schon fast erfüllt. Mit der Fortsetzung der Kampagne zeigt sich ihr vielseitiges Potenzial: Neben 8 neuen Plakat-/ bzw. Anzeigenmotiven sind 2 Filme fürs Kino entstanden, wobei hier die Irritation über den Ton entsteht: Ein Aborigine entlockt seinem Didgeridoo Alphornklänge, und der mächtige Löwe gibt, perfekt lippensynchron, ein klagendes Katzenmiauen von sich. In den Schaufenstern der Kuoni-Filialen hingegen geben unmerklich veränderte Nationalflaggen klassischer Ferienländer Rätsel auf. Und an Kunden verteilte Bonbons schmecken überraschenderweise überhaupt nicht nach dem, was auf der Verpackung steht.